Es werden Zweifel an Ihrer Eignung als Kraftfahrzeugführer
geäußert und aus diesem Grund sollen Sie sich einer Medizinisch
-Psychologischen - Untersuchung stellen?
Verständlicherweise - es geht ja um Ihren Führerschein - haben Sie
ein großes Unbehagen, wenn Sie an die Untersuchung denken. Was
kommt auf mich zu? Wo soll ich hingehen? Was weiß die
Begutachtungsstelle über mich? Wie soll ich mich verhalten? Was
soll ich sagen? Fragen über Fragen!
Eventuell haben Sie auch schon mit dem Gedanken gespielt, auf das
oftmals in der Presse zu lesende Angebot, im Ausland einen "EU -
Führerschein" zu machen, einzugehen. Ist das legal? Darf ich mit
dieser Fahrerlaubnis auch in Deutschland fahren?
Vielleicht haben Sie zu all diesen Fragen schon viele, zum Teil
sehr widersprüchliche "Tipps" von Freunden und Bekannten bekommen.
Oder Sie haben schon eine Untersuchung hinter sich, das Ergebnis
war negativ und Sie wissen eigentlich gar nicht so genau, woran es
gelegen hat!
Die für Sie daraus resultierende Unsicherheit ist belastend!
Unsere Beratung soll Ihnen die Sicherheit geben, die Ihnen dabei
hilft, ein positives Untersuchungsergebnis zu bekommen.
Allgemeines zur Untersuchung
Weit mehr als 100 000 Personen müssen jährlich ihre Eignung als
Kraftfahrzeugführer überprüfen lassen. Hat die
Fahrerlaubnisbehörde Zweifel an der körperlichen, geistigen oder
charakterlichen Eignung, kann oder muss sie eine Untersuchung
verlangen.
Diese Untersuchung machen Sie rein rechtlich "freiwillig".
Nur
wenn Sie nicht hingehen, erhalten Sie keine Fahrerlaubnis oder sie
wird Ihnen entzogen.
Sie benötigen für die Behörde erst die
Aussage von Fachleuten, dass die Wahrscheinlichkeit überwiegt,
dass von Ihnen als Kraftfahrzeugführer in der Zukunft keine Gefahr
für die Allgemeinheit der Verkehrsteilnehmer ausgeht.
Die Untersuchung ist somit auch keine - auch wenn man persönlich
vielleicht den Eindruck hat - Strafmaßnahme.
Das Wissen worauf es bei der Untersuchung ankommt, ist kein
Geheimnis. Es gibt formulierte wissenschaftliche Anforderungen,
die jeder nachlesen kann.
Das Problem ist der große Spielraum, den
die Gutachter bei ihren Bewertungen haben.